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Zitat Grusskarten: a-abschied

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abschied-037
Es ist unmöglich, daß ein alter Freund, der, lang entfernt, ein fremdes Leben führte. im Augenblick, da er uns wiedersieht, sich wieder gleich wie ehmals finden soll. (Prinzessin)

abschied-036
Rückkehr, die frohe, reicher Ernte gleichet sie, wo scheidend herzlich stille Tränen wir gesät. (Majestät)

abschied-035
Sehr oft ist das Wiedersehen erst die rechte Trennung.

abschied-034
Es ist Unsinn, Türen zuzuschlagen, wenn man sie angelehnt lassen kann.

abschied-033
Lieben! Hassen! Gibt es kein Drittes mehr? Du warst mir wert und bist es noch und wirst mir's immer sein, gleich einem lieben Reis genossen, den auf kurzer überfahrt des Zufalls Laune in unsern Nachen führte, bis das Ziel erreicht und scheidend jeder wandelt seinen Pfad. (Sappho)

abschied-032
Man muß manchmal von einem Menschen fortgehen, um ihn zu finden.

abschied-031
Durch längeres Zusammenleben können wir einen Freund verlieren, durch Trennung nie.

abschied-030
Gar freundliche Gesellschaft leistet uns ein ferner Freund, wenn wir ihn glücklich wissen. (Leonore)

abschied-029
Wie tröstlich ist es, einem Freunde, der auf eine kurze Zeit verreisen will, ein klein Geschenk zu geben, sei es nur ein neuer Mantel oder eine Waffe! (Prinzessin)

abschied-028
Ein Mann muß scheiden, eh' ins Auge ihm die Tränen treten. (Siegfried)

abschied-027
Viele Worte frommen nicht den Scheidenden. (Antiope)

abschied-026
Finales gibt es ja doch nur in den Opern. Man steigt aus - und weiß nicht, daß es das letztemal gewesen sein soll. Denn dann kam vielleicht die Krankheit, die lange Bettlägerigkeit ...nie wieder ein Automobil. Zum letztenmal in seinem Leben Sauerkraut gegessen. Zum letztenmal telefoniert. Zum letztenmal geliebt. Zum letztenmal Goethe gelesen. Vielleicht lange Jahre vor dem Tode. Und man weiß es nicht.

abschied-025
Nur in den Minuten des Wiedersehens und der Trennung wissen es die Menschen, welche Fülle der Liebe ihr Busen verbarg, und nur darin wagen sie es, der Liebe eine zitternde Zunge und ein überfließendes Auge zu geben.

abschied-024
Es gehört zu den traurigsten Bedingungen, unter denen wir leiden, uns nicht allein durch den Tod, sondern auch durch das Leben von denen getrennt zu sehen, die wir am meisten schätzen und lieben und deren Mitwirkung uns am besten fördern könnte.

abschied-023
Vergiß mein nicht, du treues Herz, bleib treu mir in der Ferne, ohn dich ist alle Freude Schmerz, ohn dich sind dunkel die Sterne.

abschied-022
Abschiednehmen ist immer ein Stückchen Tod.

abschied-021
Beobachtet oder erlebt man die Qualen, die mit starken Gefühlen in Liebe und Freundschaft verbunden sind, so möchte man glauben, daß Leichtsinn und Frivolität keine so großen Torheiten seien und das Leben gar nicht mehr wert sei, als was die Weltleute daraus machen.

abschied-020
Tod ist Trennung, dreifacher Tod Trennung ohne Hoffnung wiederzusehn.

abschied-019
Trennung läßt matte Leidenschaften verkümmern und starke wachsen, wie der Wind die Kerze verlöscht und das Feuer entzündet.

abschied-018
Entfernung und lange Abwesenheit tun jeder Freundschaft Eintrag.

abschied-017
Ich glaub wohl, daß Ihre Liebe zu mir mit dem Absein wächst denn wo ich weg bin, können Sie auch die Idee lieben, die Sie von mir haben wenn ich da bin, wird sie oft gestört durch meine Tor- und Tollheit.

abschied-016
Gatten, die sich vertragen wollen, lernens von uns beiden! Wenn sich zweie lieben sollen, braucht man sie nur zu scheiden. (Oberon)

abschied-015
Die Gegenwart weiß nichts von sich, der Abschied fühlt sich mit Entsetzen, entfernen zieht dich hinter dich, Abwesenheit allein versteht zu schätzen.

abschied-014
Du siehst die leuchtende Sternschnuppe nur dann, wenn sie vergeht!

abschied-013
Nie soll weiter sich ins Land Lieb' von Liebe wagen, als sich blühend in der Hand läßt die Rose tragen.

abschied-012
Ich wollte nun, du gingst, doch weiter nicht, als wie ein tändelnd Mädchen ihr Vögelchen der Hand entschlüpfen läßt, gleich einem Armen in der Banden Druck, und dann zurück ihn zieht am seidnen Faden. So liebevoll mißgönnt sie ihm die Freiheit. (Julia)

abschied-011
Entbehren zu müssen, den man liebt, ist noch ein Glück im Vergleich zu dem Zwang, mit dem leben zu müssen, den man haßt.

abschied-010
Jeder Abschied ist betäubend. Man denkt und empfindet weniger, als man glaubte: Die Tätigkeit, in der unsre Seele sich auf ihre eigne weitere Laufbahn wirft, überwindet die Empfindbarkeit über das, was man verläßt.

abschied-009
In jeder großen Trennung liegt ein Keim von Wahnsinn man muß sich hüten, ihn nachdenklich auszubrüten und zu pflegen.

abschied-008
Zum Abschiednehmen just das rechte Wetter: Grau wie der Himmel steht vor mir die Welt.

abschied-007
Willst du schon gehn? Der Tag ist ja noch fern. Es war die Nachtigall und nicht die Lerche, die eben jetzt dein banges Ohr durchdrang. Sie singt des Nachts auf dem Granatbaum dort. (Julia)

abschied-006
Nicht im Augenblicke steh ich still bei so verstockten Sündern, und wer nicht mit mir schreiten will, soll meinen Schritt nicht hindern.

abschied-005
Dieser ist mir Freund, der mit mir Strebendem wandelt. Lädt er zum Sitzen mich ein, stehl ich für heute mich weg.

abschied-004
Man muß aufhören, sich essen zu lassen, wenn man am besten schmeckt.

abschied-003
Zur Weggenossenschaft gehören beide Gaben, nicht bloß ein gleiches Ziel, auch gleichen Schritt zu haben.

abschied-002
Soll dein Kompaß richtig leiten, hüte dich vor Magnetstein', die dich begleiten!

abschied-001
Merke auf den Sabbat deines Herzens, daß du ihn feierst, und wenn sie dich halten, so mache dich frei oder gehe zugrunde!

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder