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Zitat Grusskarten: m-macht

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macht-035
Der wirklich Mächtige trägt seine Macht unter dem Revers, nicht im Knopfloch.

macht-034
Unter allen Räuschen ist der Herrschaftsrausch der schlimmste. Wer vom Herrschaftsrausch befallen ist, erwacht nicht vor seinem Sturze.

macht-033
Im Jesuitenorden gibt es eine vernünftige Regelung: Keiner, der nach Macht strebt (auch wenn sie sich als Führungswille kaschiert), darf Vorgesetzter werden. Dahinter steht die jahrhundertelange Erfahrung christlicher Orden, daß die Pathologie des nach Macht Strebenden ihn ungeeignet macht, Herrschaft auszuüben.

macht-032
Selten stiegen Engel auf den Thron, seltener herunter. (Leonore)

macht-031
Ich möchte daß allen Mördern und Diktatoren verboten wird, Kindern den Kopf zu tätscheln.

macht-030
Ein an die Macht gekommener Freund ist ein verlorener Freund.

macht-029
Wer keinen Menschen zu fürchten braucht, wird er sich eines Menschen erbarmen? Wer an jeden Wunsch einen Donnerkeil heften kann, wird er für nötig finden, ihm ein sanftes Wörtchen zum Geleite zu geben? (Leonore)

macht-028
Sei immer menschlich, Herr, im Glück, wie du's im Unglück warst - und auf der Größe Gipfel vergiß nicht, was ein Freund wiegt in der Not. (Johanna)

macht-027
Ein Diadem erkämpfen ist groß. Es wegwerfen ist göttlich. (Fiesco)

macht-026
Wer die Gewalt hat, doch ihr Wirken hemmt, der ist des Himmels Liebling.

macht-025
Die politische Macht kommt aus den Gewehrläufen.

macht-024
Nicht, wo die goldene Ceres lacht und der friedliche Pan, der Flurenbehüter, wo das Eisen wächst in der Berge Schacht, da entspringen der Erde Gebieter. (Zweiter Chor)

macht-023
Wer anders macht ihn als seine Soldaten zu dem großmächtigen Potentaten? Verschafft und bewahrt ihn weit und breit das große Wort in der Christenheit? (Erster Kürassier)

macht-022
Drei sind, die da herrschen auf Erden: Die Weisheit, der Schein und die Gewalt.

macht-021
Herrschaft und Gewalt, ob du sie wen'gen wünschest oder vielen - mißbrauchen wird sie stets, wer sie besitzt.

macht-020
Die Ersetzung der Macht des Einzelnen durch die der Gemeinschaft ist der entscheidende kulturelle Schritt. Sein Wesen besteht darin, daß sich die Mitglieder der Gemeinschaft in ihren Befriedigungsmöglichkeiten beschränken, während der Einzelne solche Schranken nicht kannte.

macht-019
Es ist eine ewige Erfahrung, daß jeder Mensch, der Macht in Händen hat, geneigt ist, sie zu mißbrauchen. Er geht soweit, bis er Schranken findet.

macht-018
Den begünstigten Sohn der Götter beneid'ich, den beglückten Besitzer der Macht! Immer das Köstlichste ist sein Anteil, und von allem, was hoch und herrlich von den Sterblichen wird gepriesen, bricht er die Blume sich ab. (Chor)

macht-017
Sieh, Mutter zu den Sternen dort - ich sag, es ohne Scheu - dort, wo der Tag anbricht, stieg' ich hinauf, vermöchten's Menschenkräfte, und in der Erde Tiefen taucht' ich unter, die höchste der Göttinnen, die Gewalt, mir zu erringen! Mutter, und dies Gut sollt' ich in andern Händen lieber sehn als in den meinigen? Der ist kein Mann, der, wo das Größre zu gewinnen ist, am Kleinen sich genügen läßt. (Eteokles)

macht-016
Der Julius Cäsar war ein großer Mann: Womit sein Wut begabte seinen Witz, das schrieb sein Witz, dem Mute Leben schaffend. Der Tod besiegte diesen Sieger nicht, er lebt im Ruhm noch, obwohl nicht im Leben. (Prinz)

macht-015
Man wirft oft den Großen vor, daß sie sehr viel Gutes hätten tun können, was sie nicht getan haben. Sie könnten antworten: "Bedenkt einmal das Böse, was wir hätten tun können und nicht getan haben!"

macht-014
Die Reichen, die Großen, die Könige sind alle nichts weiter als Kinder, welche, da sie sehen, daß sich jeder bemüht, auch die kleinste Unannehmlichkeit von ihnen fernzuhalten, dadurch allmählich wahrhaft kindisch eitel werden und die förmlich stolz auf Dienstleistungen sind, die man ihnen, wenn sie echte Männer wären, nimmermehr erweisen würde.

macht-013
Es ist der Könige Fluch, bedient von Sklaven zu sein. (König Johann)

macht-012
O Fluch der Könige, der ihren Worten das fürcherliche Leben gibt, dem schnell vergänglichen Gedankten gleich die Tat, die fest unwiderrufliche, ankettet! (Octavio)

macht-011
Je höher der Mensch steht, um so stärkere Schranken hat er nötig, welche die Willkür seines Wesens bändigen.

macht-010
Die Krone macht die Teufel, die den Menschen zu allem Bösen reizen, doppelt stark und doppelt schwach die Engel, die ihn warnen! (Marfa)

macht-009
Die Macht zu schaden zeugt gar leicht den Willen. (König)

macht-008
Die Stärke des Leoparden besteht in der Furcht vor dem Leoparden.

macht-007
Die Macht der Könige ist auf die Vernunft und auf die Torheit des Volkes gegründet. Vielmehr auf die Torheit.

macht-006
Unmöglich ist es, daß der Ungerechte, der Meineidige, der Lügner, eine dauerhafte Macht besitze. Eine solche Macht hält für einmal und auf kurze Zeit. Sie blüht, wenn es glückt, in Hoffnung auf, aber, von der Zeit belauert, fällt sie von selbst zusammen.

macht-005
Das übel erreicht seinen Gipfel, wenn es verkehrten Gemütern gelingt, den Regenten zu bereden, daß sein Interesse von dem Interesse seiner Untertanen verschieden sei.

macht-004
Das Volk spendet seine Gunst, niemals sein Vertrauen.

macht-003
Dann erst hat die Größe eines Menschen Bestand und Grund, wenn alle von ihm überzeugt sind, er sei nicht sowohl über ihnen als für sie.

macht-002
Der hat die Macht, an den die Menge glaubt.

macht-001
Die Kraft verleiht Gewalt, die Liebe leiht Macht.

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder