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Zitat Grusskarten: u-unglaube

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unglaube-017
Wenn eine Zeit zuviel glaubt, ist es nur eine natürliche Reaktion, daß eine andere zuwenig glaubt.

unglaube-016
Es ist selten, daß ein Mensch weiß, was er eigentlich glaubt.

unglaube-015
Er ist ein heller Geist und also ungläubig.

unglaube-014
Von einem französischen Atheisten, der Esprit hat, wird verlangt, daß er sich nur bei schmerzlichen Krankheiten und auf dem Todbette bekehrt. Unsere hingegen bekehren sich gemeiniglich bei jedem Donnerwetter.

unglaube-013
Verzweiflung ist der einzige echte Atheismus.

unglaube-012
Einen Gottlosen habe ich noch nie gesehen nur Ruhelose sind mir begegnet.

unglaube-011
Man versteht unter Gott die verständige Ursache der Welt also ist nur der ein Gottesleugner, der behauptet, daß die Welt keine Ursache oder diese Ursache keinen Verstand habe.

unglaube-010
Das Dasein eines Schöpfers zu leugnen, ist größerer Unsinn als der finsterste Aberglaube.

unglaube-009
In dem öden ausgestorbenen Himmel sitzt auf eisernem Stuhl die letzte Göttin, die Notwendigkeit, mit ihrem traurigen Herzen.

unglaube-008
Unsere Welt wird noch so fein werden, daß es so lächerlich sein wird, einen Gott zu glauben, als heutzutage Gespenster.

unglaube-007
Ihr guten Götter! Arm ist, wer euch nicht kennt, im rohen Busen ruhet der Zwist ihm nie, und Nacht ist ihm die Welt, und keine Freude gedeihet und kein Gesang ihm.

unglaube-006
Frömmigkeit verbindet sehr, aber Gottlosigkeit noch viel mehr.

unglaube-005
Es gibt keine Gottesleugner. Wenigstens warte ich bis heute vergebens darauf, einen Menschen zu treffen, der davon überzeugt ist, daß es keinen Gott gibt.

unglaube-004
Die eigentlichen Ketzer sind die Verketzerer.

unglaube-003
Wer in der Jugend Gott dem Herrn in die Augen gespien, der kommt im Alter und will ihn auf den Händen tragen.

unglaube-002
Mit einem Menschen, welcher den gekreuzigten Gottmenschen verehrt, ist immer noch mehr anzufangen als mit einem, der weder an die Menschen noch an die Götter glaubt.

unglaube-001
Moralisch ungläubig ist der, welcher nicht dasjenige annimmt, was zu wissen zwar unmöglich, aber vorauszusetzen moralisch notwendig ist.

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder