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Zitat Grusskarten: u-unterliegen

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unterliegen-013
Soll ich vor Furcht eines qualvollen Lebens sterben? Soll ich dem Elend den Sieg über mich einräumen? Nein, ich will's dulden. Die Qual erlahme an meinem Stolz! Ich will's vollenden. (Moor)

unterliegen-012
Ist nicht Werther der blödeste, feigherzigste Mann? Aber es scheint, der Verfasser halte die Feigheit, welche den Schmerzen der Liebe durch den Tod entflieht, für Stärke der Seele.

unterliegen-011
Darfst du mit Frevelmut dich selbst zerstören? Das heißt den Göttern trotzen, ist Verrat am Gatten, dem du Treue schwurst, Verrat an deinen Kindern. (Oenone)

unterliegen-010
Erliegen kann ein Mann, nicht sich unmännlich halten. Erlöschen kann ein Feu'r, doch nie kann es erkalten.

unterliegen-009
Wenn der Wolf erlegt ist, beißen ihn alle Hunde.

unterliegen-008
Der ist leicht zu schlagen, der sich einmal schlagen ließ.

unterliegen-007
Wen Gott niederschlägt, der richtet sich selbst nicht auf. (Götz)

unterliegen-006
Soll man zur Beute werden, wieviel besser, dem Löwen zuzufallen als dem Wolf. (Olivia)

unterliegen-005
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

unterliegen-004
Die großen Bäume reißt der Sturm aus, die kleinen biegt er.

unterliegen-003
Sie sank, weil sie zu stolz und kräftig blühte. Die abgestorbne Eiche steht im Sturm, doch die gesunde stürzt er schmetternd nieder, weil er in ihre Krone greifen kann. (Prothoe)

unterliegen-002
In einer Stunde streckt man einen Baum zur Erden, der hundert Jahre hat gebraucht, um groß zu werden.

unterliegen-001
Und viele Streich', obwohl von kleiner Axt haun um und fällen selbst die härteste Eiche. (Bote)

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Über eine nette Grußkarte freut sich jeder